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Aufnahmevoraussetzungen

Haus Maria

Das "Haus Maria" ist ein vollstationäres Wohnheim für seelisch behinderte Menschen mit Tagesstruktur. Unsere Einrichtung ist kein Pflegeheim im Sinne des SGB XI. Unsere rechtlichen Grundlagen sind die §§ des BSHG 39 in Verbindung mit 93 ff sowie SGB VIII §§ 35 ff.

Aufgenommen werden Frauen und Männer mit einer seelischen Behinderung.

Nicht nur die Erkrankung oder die Form der Verhaltensauffälligkeiten ist für die Aufnahme entscheidend sondern auch die Bereitschaft, mit Anderen einen Lebensraum zu gestalten und mit dem Betreuungsteam zusammenzuarbeiten; allerdings dürfen Suizidalität, Gewalttätigkeit und Suchtproblematik nicht im Vordergrund stehen. Es muss eine Bereitschaft zum Erlernen von alltäglichen Verrichtungen und zur Mitarbeit im Haus vorhanden sein. Die Fähigkeit, auch für die Gemeinschaft einen Beitrag zu leisten, ist eine Voraussetzung für das Zusammenleben.

Pflegebedürftige Menschen nehmen wir nicht im Haus Maria, aber im Haus Valentin auf.

Die Hilfen werden nach dem Prinzip der abnehmenden Betreuungsintensität bei zunehmender Eigenverantwortlichkeit in den einzelnen Lebensbereichen flexibel und gestuft angeboten. Es wird generell eine individuelle Probezeit vereinbart.

Aufnahmeverfahren

Nach Absprache mit der Heimleitung kann die Bewerberin oder der Bewerber unverbindlich das Haus besichtigen. Zur Vorbereitung des Vorstellungsgesprächs füllt der Bewerber einen Bewerbungsbogen aus.

Der Bewerber oder die Bewerberin wird dann zu einem Vorstellungsgespräch auf die betreffende Wohngruppe eingeladen. Der Entscheid über die definitive Aufnahme wird in einem Auswertungsgespräch gemeinsam mit der Heimbereichsleitung gefällt.