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Aufnahme

Das Angebot des Betreuten Wohnens richtet sich an erwachsene seelisch behinderte Menschen, die vorübergehend oder auch auf Dauer, Hilfe und Unterstützung benötigen, um in ihrem persönlichen Umfeld  ein eigenständiges Leben führen zu können. Das Angebot richtet sich auch an erwachsene seelisch behinderte Menschen, die mit ihren Angehörigen bzw. Partner zusammen leben.

  • Es findet ein Erstgespräch zwischen allen beteiligten Parteien statt, um sich kennenzulernen, das Angebot des Betreuten Wohnens vorzustellen sowie Wünsche und Ziele des Bewerbers in Erfahrung zu bringen.
  • Gemeinsam wird erörtert, ob die Aufnahmevoraussetzungen gegeben sind oder eine andere Maßnahme empfohlen wird.
  • Gemeinsam mit dem Bewerber wird ein Integrierter Behandlungs- und Rehabilitationsplan (IBRP) mit Daten über Biographie, behinderungsbedingte Lebenssituation und persönliche Entwicklung erstellt. Dieser ist notwendig, um die Vorstellung in der Hilfeplankonferenz des RTK zu beantragen.
  • In der Hilfeplankonferenz wird unter Vorsitz des Kostenträgers (LWV) und unter größtmöglicher Einbeziehung des Klienten auf Basis des amtsärztlichen Gutachtens und  des vorgelegten IBRP über die Höhe der zu bewilligenden Fachleistungsstunden und die Dauer der Kostenzusage entschieden.
  • Zur Existenzsicherung des Klienten wird bei Bedarf ein Sozialhilfeantrag beim zuständigen örtlichen Sozialhilfeträger gestellt, sollten die eigenen finanziellen Mittel nicht ausreichen.
  • Zu Beginn der Betreuung wird zwischen dem Leistungsempfänger und dem Hilfeerbringer ein Betreuungsvertrag abgeschlossen, in dem unter anderem Art, Umfang und Kosten der Betreuung vereinbart sind.