Anamnese

Zunächst findet ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt statt, dabei wird die Krankengeschichte erhoben. Dazu gehören Fragen nach Vor-Operationen, nach Art und Anzahl von Geburten, nach dem Trinkverhalten, nach Blasenentzündungen in der Vorgeschichte, nach Verhaltensänderungen bezüglich  Freizeitgestaltung und sportlicher Aktivität,  nach Stuhlverhalten, Stuhlentleerung und dem Beschwerdebild in Zusammenhang mit körperlicher Betätigung und Ruhe.

 

Es wird ein besonderer Schwerpunkt auf die Art und Weise des Urinverlustes gelegt, um eine Belastungsharninkontinenz von einer Dranginkontinenz zu unterscheiden. Dazu gehört die Frage nach der Häufigkeit und Art des unwillkürlichen Harnverlustes (Husten, Lachen, Gehen), Häufigkeit der Toilettengänge tagsüber und auch nachts. Vorlagenverbrauch, Restharngefühl, Probleme beim Wasserlassen (verminderter Harnfluss, Harnstottern usw.).

 

Es wird  gesprochen über die Häufigkeit der Darmentleerung, die Stuhlkonsistenz und die zur Entleerung erforderlichen weiteren Maßnahmen über Medikamente, die von anderen Ärzten verordnet werden, über bisherige Therapieversuche und Therapieversager, sowie weitere im individuellen Fall bedeutsame Details.

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