Rekonstruktives Beckenbodenzentrum > Konservative Therapie

Konservative Therapie

Es muß nicht immer gleich operiert werden. Gerade bei nur mäßig ausgeprägten Befunden reichen oft nur kleine Maßnahmen aus, um Ihnen die ersehnte Lebensqualität wieder zurückzugeben. Wichtig ist hierbei eine Untersuchung durch einen spezialisierten Arzt, denn um die verschiedenen Krankheitsbilder genau voneinander abzugrenzen bedarf es großer Erfahrung. Daher lassen Sie sich nicht von einem Besuch in der urogynäkologischen Sprechstunde abhalten. Nach der Untersuchung wird Ihr persönliches Symptombild besprochen und gemeinsam mit Ihnen planen wir das weitere Procedere. Eine Operation ohne konservative Vorbereitung ist nur in seltenen Fällen möglich.

Trink- und Blasentraining

Dies hilft bei Blasenbeschwerden, Dranginkontinenz und Blasenentzündungen, schützt vor Neuinfektionen, unterstützt die Selbstheilung und die Wirkung von Antibiotika und blasenentspannenden Medikamenten.

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Beckenbodentraining

Die Beckenbodenmuskulatur ist sehr hilfreich beim Blasenverschluß. Die Effektivität dieser Muskulatur kann man im alltäglichen Leben nur unzureichend bewusst wahrnehmen, sie wird daher oft überhaupt nicht eingesetzt.

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Physiotherapie

In der Physiotherapie wird man Ihnen helfen, sich diese Muskulatur wieder bewusst zu machen. Lassen Sie sich dort individuell beraten, welches Programm bei Ihren speziellen Beschwerden am ehesten Erfolg verspricht. Nach einem genauen ärztlichen und physiotherapeutischen Befund erstellen wir mit Ihnen den therapeutischen Fahrplan. Besuchen Sie deshalb einen fachlich angeleiteten Kursus im Scivias- Krankenhaus St. Josef in Rüdesheim oder bei bestimmten niedergelassenen Physiotherapeutinnen. Es lohnt sich. Eine Liste der in unserem Sinne ausgebildeten Fachkräfte können Sie bei uns über die Hotline erfahren.

Elektrotherapie

Die Elektrotherapie hat sich als wirksame Therapieform zur Behandlung der Inkontinenz bewährt. Der Einsatz bei der Stress- und bei der (motorischen) Dranginkontinenz ist möglich und sinnvoll. Bei Patienten mit Drang- und Mischinkontinenz kann durch Elektrotherapie ein circa einem Drittel der Fälle eine Heilung und in einem weiteren Drittel eine Besserung herbeigeführt werden. Bei Patienten mit Belastungsharninkontinenz ist sogar in 50 % ein Therapieerfolg zu verzeichnen.

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Blasenentspannende Medikamente

Blasenentspannende Medikamente (z.B. bei Dranginkontinenz)

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