Beckenbodentraining

Die Beckenbodenmuskulatur ist sehr hilfreich beim Blasenverschluß. Die Effektivität dieser Muskulatur kann man im alltäglichen Leben nur unzureichend bewusst wahrnehmen, sie wird daher oft überhaupt nicht eingesetzt. Ein Muskel allerdings, der nicht trainiert wird, bildet sich zurück. Beckenbodenschwäche ist das Resultat. Kommt dann noch das Nachlassen der Bindegewebsspannung durch Alterung bzw. Hormonmangel hinzu, verstärken sich die anfangs nur lästigen Symptome zu einem Beschwerdebild, dass die Lebensqualität massiv beeinträchtigen kann. Viele Frauen haben verlernt diese wichtige Muskulatur einzusetzen und somit zu trainieren. Bei Aufforderung wissen sie oft nicht, was sie tun sollen. Durch "Wiedererweckung" der Beckenbodenfunktionen kann man vor allem Inkontinenz- aber auch Senkungsbeschwerden deutlich bessern.

Nach moderner Ansicht gliedert sich das Beckenbodentraining in 3 Phasen.

Erste Phase:

Sensibilisierung für die Beckenbodenfunktion. Übungen zur Wahrnehmung verdeutlichen das Bewusstsein für die Funktion und die Struktur des Beckenbodens.

Zweite Phase:

Aufbau einer guten Beckenbodenaktivität. Erlernen und Üben der funktionellen Beckenbodenmuskelanspannungen verschiedenen Ausgangsstellungen.

Dritte Phase:

Einbau der Übungen in den Alltag unter Vermeidung einer zu großen Belastung des Beckenbodens.

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl geeigneter Positionen für therapeutisch sinnvolle Übungen. Trotz dieser schönen Bilder ist ein Eigentraining ohne vorherige Anleitung nicht erfolgversprechend. Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten Ihnen auf dem Weg dorthin zu helfen:

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