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SCIVIAS-Geschäftsführer Wehe: Qualität und Leistungsstandards dokumentieren und vergleichbar machen

31.03.2014 16:01

SCIVIAS Krankenhaus St. Josef in Rüdesheim und SCIVIAS St. Valentinus-Krankenhaus in Bad Soden nach proCum Cert inklusive KTQ® rezertifiziert

Rüdesheim/Bad Soden, den 31. März 2014.- „Wir haben die vergangenen Jahre genutzt, um noch besser zu werden“, freute sich Ullrich Wehe, Geschäftsführer der SCIVIAS Caritas gGmbH, anlässlich der erfolgreichen Rezertifizierung des SCIVIAS Krankenhauses St. Josef in Rüdesheim und des SCIVIAS St. Valentinus-Krankenhaus in Bad Soden nach proCum Cert  inklusive KTQ®. „Dieser Erfolg ist zu einem Großteil dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken, die nach der ersten Zertifizierung 2010 weiter daran gearbeitet haben, die Qualität unserer Häuser noch besser zu machen.“ Zwar sei die erste Zertifizierung von den Visitoren bereits sehr positiv bewertet worden. „Aber wir konnten und noch einmal um fünf Prozentpunkte verbessern. Das macht uns froh und stolz. Und ich bin sicher, dass für uns alle auch dieses Mal gilt: Nach der Zertifizierung ist vor der Zertifizierung“.

Grundlage sei der Bericht der Rezertifizierung mit Hinweisen zu Stärken und Verbesserungspotenzialen. Wurde beispielsweise in den vergangenen drei Jahren intensiv an Maßnahmen zum Risikomanagement gearbeitet, ermunterte Thomas Pawellek, Auditor und Visitationsbegleiter der proCum Cert GmbH Zertifizierungsgesellschaft, die Beteiligten anlässlich der Zertifikatsübergabe, auch in den kommenden Jahren weiter an Prozessbeschreibungen zu arbeiten. „In einem großen Unternehmen werden auch künftig klare Prozesse die Qualität sichern.“ Er dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Verantwortlichen der SCIVIAS Caritas gGmbH für die Aufgeschlossenheit und Ernsthaftigkeit, mit der sie den Rezertifizierungsprozess begleitet und vorbereitet hätten. „Wir als Dienstleister sind nur so gut, wie die Menschen, mit denen wir in diesem Prozess zusammen arbeiten. Und Sie haben es uns leicht gemacht.“  Der Vertreter der Zertifizierungsgesellschaft hob besonders hervor, dass die Qualität der einzelnen geprüften Kriterien nahe beieinander liegen. „Eine solche Homogenität finden wir nicht in allen geprüften Häusern vor.“

Drei externe Visitoren, zwölf Kollegiale Dialoge, 20 Begehungen verschiedener Bereiche und Stationen, davor anderthalb Jahre Vorbereitung, an der viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Anleitung des QM-Teams beteiligt waren – am Ende des erfolgreichen Prozesses stand die Rezertifizierung der Krankenhäuser der SCIVIAS Caritas gGmbH nach proCum Cert  inklusive KTQ für weitere drei Jahre.

 „Wir sind sehr stolz, dass wir unsere Qualität und unsere Leistungsstandards über dieses Zertifikat dokumentieren dürfen“, sagte Ullrich Wehe „Ich danke den Visitoren, die engagiert, streng und kritisch unsere Dienstleistung unter die Lupe genommen haben. Nur durch einen derart ernsthaften Prozess können unsere Kunden, also unsere Patienten, sicher sein, dass Vergleichbarkeit mit anderen Krankenhäusern gewährleistet ist.“

Die SCIVIAS Caritas gGmbH hatte bereits 2005 ein QM-System etabliert, um die Patientenversorgung ständig zu verbessern. Mit dem Zertifikat kann sie seit 2010 auch nach außen nachweisen, dass die Krankenhäuser strenge Qualitätsanforderungen erfüllen. „Wir haben uns für dieses Verfahren entschieden, weil proCum Cert neben den allgemeinen krankenhausspezifischen Gebieten von KTQ® zusätzlich Qualitätskriterien zu Themen erarbeitet hat, die kirchliche Krankenhäuser in besonderem Maße prägen und ihr Profil ausmachen. Dazu gehören beispielsweise Sozialkompetenz im Umgang mit Patienten und Mitarbeitern, Spiritualität und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft“, so Ullrich Wehe. Diesen Aspekt hob Thomas Pawelleck ebenfalls lobend hervor, etwa die enge Zusammenarbeit der Abteilungen mit der Seelsorge und der Hospizinitiative, oder die aktive Zuwendung zu den Menschen, die das christliche Unternehmen auch in seinen Leitsätzen dokumentiert habe.

„Ich habe in den vergangenen Jahren gespürt, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das QM-Team mit Begeisterung den Prozess weiter entwickelt haben“, sagte Ullrich Wehe. „Und ich bin überzeugt, dass das auch in den kommenden drei Jahren bis zur nächsten Rezertifizierung nicht anders sein wird.“

Jede Abteilung war in den Prozess eingebunden und gefordert. Interdisziplinäre und abteilungsübergreifende Arbeitsgruppen trugen die erforderlichen Informationen zusammen, etwa zu den Themen: Patienten- und Mitarbeiterorientierung, Sicherheit, Informationswesen, Krankenhausführung, Qualitätsmanagement, Seelsorge, Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und Trägerverantwortung. Die Visitoren überprüften bei ihrer mehrtägigen Begehung und in so genannten Kollegialen Dialogen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die praktische Umsetzung der beschriebenen Abläufe. Ihr Abschlussbericht ist nun die Basis für weitere Maßnahmen zur kontinuierlichen Verbesserung.

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