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Schwangerenbetreuung

Die Schwangerenbetreuung umfasst die Diagnostik der Schwangerschaft, die Behandlung der gestörten Schwangerschaft (Abort), die Betreuung des Schwangerschaftsverlaufs bis zur Geburt, und nach der Geburt die Nachsorge. Eine Geburt selbst ist am Rüdesheimer Krankenhaus nicht möglich.

In der Schwangerenbetreuung wird im Rahmen von ambulanten Maßnahmen die gestörte Frühschwangerschaft behandelt (sog. instrumentelle Ausräumung der Gebärmutter = „Abortabrasio“ oder „Nachkürettage“). Wir legen hier großen Wert auf die Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Krankenhausseelsorge, für den Fall, dass die Eltern das verlorene Kind auf unserem Gräber- und Gedenkfeld auf dem Rüdesheimer Friedhof beisetzen möchten. Dieses Angebot nehmen die Eltern in jüngster Zeit zunehmend an. Eileiter- und Bauchhöhlenschwangerschaften (sog. „Extrauteringravidität“) bedürfen meist der operativen Behandlung, in der Regel durch Bauchspiegelung. Dieser Eingriff erfolgt meist „kurzstationär“ (1-3 Tage). In der geburtshilflichen Diagnostik führen wir im ambulanten Bereich die sog. „Amniozentese“ (Fruchtwasserentnahme) durch, zu der auch eine genetische Beratung gehört.

Normale und Risikoschwangerschaften werden im Medizinischen Versorgungszentrum MVZ betreut. Einen besonderen Wert legen wir in Rüdesheim auf Früherkennung und zeitnahe Therapie von Beckenbodenstörungen in/nach der Schwangerschaft und Geburt im Rahmen des Rekonstruktiven Beckenbodenzentrums.