Sonographie
Seit ca. einem Vierteljahrhundert etabliert sich die Ultraschalldiagnostik zunehmend im Bereich der medizinischen Diagnostik. Die Ultraschallwellen, die vom Schallkopf erzeugt werden, dringen in den Körper ein und werden an sogenannten Grenzflächen reflektiert. Die reflektierten Wellen werden vom Schallkopf wieder aufgenommen und in ein zweidimensionales Bild gewandelt.
In den letzten Jahren können durch den sogenannten Dopplereffekt auch bewegte Objekte - wie z.B. im Blutstrom schwimmende rote Blutzellen - zur Bildgebung genutzt werden. Die sich bewegenden Teilchen lassen Rückschlüsse auf Geschwindigkeiten in den Blutgefäßen sowie auf Gefäßverengungen und -verschlüsse zu. Man spricht von der farbcodierten Duplexsonographie.
Mit Ultraschall lassen sich die Organe des Bauchraumes diagnostizieren. Darüber hinaus sind aber auch Weichteile, Gelenke, Brustorgane und Schilddrüse für den Ultraschall zugänglich. Das Herz und auch wichtige Arterien und Venen des Körpers lassen sich darstellen z.B. um eine Beinvenenthrombose zu diagnostizieren oder um Verengungen im Bereich der Beinarterien oder auch der hirnversorgenden Arterien festzustellen. Dies geschieht mit der sogenannten Farbdopplersonographie. Unser detailliertes Spektrum finden Sie im Folgenden.
